Kennst du das, in Momenten, in denen es dir nicht gut geht, weil dir etwas Schlimmes passiert ist oder du vor einem scheinbar unlösbaren Problem stehst, du oft einfach weglaufen willst? Das negative Gefühl soll möglichst schnell verschwinden und meist fällt es dir auch schwer allein zu sein?

Am liebsten wäre dir eine spannende Ablenkung mit Freunden, oder auf dem Handy, oder auf Netflix, oder die Crème de la Crème: ein toller Urlaub am Meer?? Doch frag dich mal folgendes: was passiert, wenn die Ablenkung vorüber ist und du wieder zurück in deinen Alltag musst?

Du kannst dich nicht permanent ablenken und genau das Gegenteil hilft die negativen Gedanken loszuwerden!

Der Schlüssel besser mit deiner Situation umgehen zu können ist das, was in dir wartet, nicht zu unterdrücken und dir stattdessen bewusst Zeit für dich und deine Gefühle nehmen! Einen bewussten Moment der Ruhe, in dem du deine Situation akzeptierst und nicht bewertest. Nur du, als ein stiller und objektiver Beobachter. Auch, wenn die Vorstellung unerträglich scheint!

Es ist okay enttäuscht, ängstlich, traurig, neidisch, verletzt, wütend zu sein und desto eher wir diese Gefühle zulassen und als Teil unseres aktuellen Seins akzeptieren! Die wichtige Entscheidung ist dann den Fokus wieder auf positive Gefühle zu legen, aber unterdrücke niemals ein Gefühl! Manchmal steckt in Wut und Angst auch eine ungeheure Kraft, die du mit ein wenig Training auch zum erreichen deiner Ziele nutzen kannst.