Wir leben in einer Gesellschaft, in der das „viel beschäftigt sein“ glorifiziert wird. Wer viel beschäftigt ist, gilt als erfolgreich und produktiv.

Wer seine Zeit gut strukturiert, und smart statt hart arbeitet, stößt oft auf Unverständnis. Denn wenn du beschäftigt bist, kannst du auch das Bedürfnis nach eigener Anerkennung befriedigen. Aber eigentlich füllst du nur eine Leere, die durch eine Tuns bezogene Sozialisation hervorgerufen ist. Ein gutes Buch zu diesem Thema ist von Vera F. Birkenbihl „Kommunikationstraining“.

Dies führt dazu, dass Menschen im Büro ihre Zeit absitzen nur um die Illusion aufrecht zu halten, dass sie noch produktiv am Arbeiten sind. In Wirklichkeit schielt man schon längst mit dem einen Auge auf den Feierabend. Aber ist dies nicht eigentlich totaler Irrsinn?

Das Zitat vom Dalai Lama trifft genau diesen wunden Punkt: „Du solltest dir 20 Minuten am Tag für dich selbst nehmen. Außer wenn du zu viel zu tun hast. Dann solltest du dir eine Stunde nehmen.“

Kennst du auch Menschen die immer wieder behaupten, dass sie selbst keine Zeit haben, für die Dinge im Leben die ihnen wichtig sind. Oder gehörst du selbst dazu? Aber stimmt das wirklich? Oder setzten du deine Prioritäten einfach anders?

Musst du wirklich, oder willst du?