Die Gesellschaft ist schnelllebig. Oft fühlst du dich nur wohl, wenn dein Gehirn auf trab gehalten wird. Sei es durch neue Eindrücke auf Reisen, Treffen mit Freunden oder sonstigem. Du vermeidest Situationen, in denen du alleine bist und eigentlich nichts zu tun hast. Du willst schnell diese zumeist unerträgliche Leere mit etwas füllen, damit du nicht mit dir und deinen Gedanken alleine bist.

Doch was passiert, wenn du mal anhältst? Hast du Angst etwas zu verpassen? Angst, dich mit dir selbst und deiner Situation zu beschäftigen? Ist es nicht oft so: Solange du einen vollen Terminkalender hast, brauchst du auch nicht über deine Zukunft und deine Probleme Gedanken machen? Dies ist eine Form von Verdrängung! Wovor rennst du eigentlich weg?

Dreh den Pfeil des Aktionismus einmal um und halte bewusst an. Höre bewusst in dich und nimm dir bewusst Zeit für den Moment und für deine eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Ohne dabei dein Gehirn mit neuen Eindrücken zu überfluten. Denn im Gegensatz zu der kurzweiligen Befriedigung deiner Bedürfnisse, führt dies bei dir zu einer viel nachhaltigeren Zufriedenheit, bei der neue Aktivitäten und Eindrücke in ihrer „Reinform“ genießen und erleben kanst, ohne Angst davor zu haben dass die Aktivität / der Urlaub schon bald wieder endet.